Die MPA-Ausbildung ist ein 3-jährige Lehre, die an den drei Lernorten; Lehrbetrieb, Berufsschule und Überbetrieblicher Kurs (ÜK) stattfindet. Die praktische Ausbildung wird vom Lehrbetrieb und dem ÜK, welcher vom Aargauischen Ärzteverband organisierte ist, übernommen. Die theoretische Ausbildung findet an der Berufsschule Aarau (bsa) statt. Während die Berufsschule regelmässig 1-3 Tage pro Woche besucht wird, wird der ÜK an 38 Tagen verteilt auf die 3 Lehrjahre absolviert. Am Ende des 3. Lehrjahres, im Mai/Juni, werden die Abschlussprüfungen, das sogenannte Qualifikationsverfahren (QV), durchgeführt. Für die erfolgreichen QV-Absolventinnen und -Absolventen bildet die Diplomfeier der krönende Abschluss der Lehre.

Lerninhalte

  • Organisieren und Administrieren der medizinischen Praxis
  • Assistieren in der medizinischen Sprechstunde und Durchführen von diagnostischen Massnahmen
  • Durchführen von Laboruntersuchungen und Beurteilen der Laborparameter
  • Durchführen von bildgebender Diagnostik und Beurteilen der Bildqualität
  • Ausführen von therapeutischen Massnahmen
  • Fremdsprache (Aargau: Englisch)

Anforderungen

  • besondere Kontaktfreude
  • besonderes Einfühlungsvermögen
  • Dienstleistungsbewusstsein
  • hohes Verantwortungsbewusstsein
  • Hygienebewusstsein
  • praktisches Verständnis
  • keine Überempfindlichkeit gegenüber Arzneimitteln und chemischen Lösungen
  • Verschwiegenheit (ärztliche Schweigepflicht)
  • Schulische Vorbildung gemäss Anforderungsprofil
AAV – Thema

Lehrbegleitende Berufsmaturität (BM)

Seit dem Schuljahr 2011/12 bietet der Aargauische Ärzteverband zusammen mit der Berufsschule Aarau eine attraktive Lösung für die Berufsmaturität Richtung Gesundheit und Soziales im Kanton Aargau an.
 

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